Sonntag, 26. Mai 2013

Petra CC 300 Lockenstab

Da ich sehr feine Haare habe, die sich bei der kleinsten Luftfeuchtigkeit kräuseln, habe ich mir vor einiger Zeit einen Lockenstab zugelegt, um das Haar in Form zu bringen.

Meine Wahl fiel auf den


Petra CC 300 Lockenstab



Beweggründe für meine Entscheidung

Da ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt mit einem Lockenstab zurechtkomme, suchte ich mir eines der günstigeren Modelle aus. Und das weiße Modell hatte sogar von Stiftung Warentest ein gut (1,6) bekommen.


Kaufort und Preis

Ich habe den Lockenstab bei real für 19,99 € gekauft.


Hersteller

PETRA Deutschland GmbH
Eberhardstraße 17-47
73312 Geislingen/Steige
Deutschland
Telefax: 07331 25 5110


Lieferumfang

Der Lockenstab ist in schwarz und in weiß erhältlich – ich habe den schwarzen ausgewählt, weil alle meine Hairstylinggeräte schwarz sind. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Bürstenaufsätze, einmal 16 mm Umfang und einmal 20 mm Umfang.

Er ist knapp 35 cm lang und wiegt 175 g. Er hat ein 1m langes Kabel, was in meinem Bad durchaus ausreichend ist. Auch im Urlaub oder Krankenhaus hat mir diese Länge bisher immer genügt.


Produktmerkmale lt. Gebrauchsanleitung

Warmluftgebläse

4-Stufen-Schalter: 300 W 180 W Abkühlstufe 60 W AUS.

2 Rundbürsten: Ø 16 mm, Ø 20 mm.

Ausroll-Automatik

Kabeldrehkupplung


Anwendung und eigene Erfahrung

Das Haar sollte vor Benutzung des Lockenstabes sauber, gekämmt und frei von Knoten und auch trocken sein. Ich habe schon versucht, einen Tag nach der Haarwäsche, mir Locken zu drehen und hab da ganz schön Haare lassen müssen. Ich vermute, dass die Haare dann nicht mehr glatt genug sind.

Die Bedienung des Gerätes ist einfach:

Man muss nur den Netzstecker in eine Steckdose einstecken und dann den Schalter betätigen. Hier hat man die Auswahl zwischen Hitzestufe „1“, Hitzestufe „2“ und Cool. Die 4. Position dieses Schalter ist dann die Ausstellung „0“.

Ich persönlich verwende ausschließlich den Bürstenaufsatz mit 20 mm Durchmesser, da ich längere Haare habe. Bei den 16 mm waren die Locken dann zu klein und das Styling dauerte auch länger. Darum habe ich den kleineren Bürstenaufsatz auch in den Keller verbannt und er ist nicht mit auf meinem Foto.

Ich arbeite mit der Stufe „Cool“ bis ich die Haare so in der Bürste habe, wie ich es möchte. Sonst wird mir das zu heiß. Ich benutze zusätzlich noch ein Hitzeschutzspray – ich bin da eher der vorsichtige Typ – das ich dann auf jede Strähne, die ich bearbeiten möchte, sprühe. Habe ich die Haare dann in der Bürste, wie ich es möchte, schiebe ich den Schalter auf die Position „2“.

Um die Locken auszurollen, drücke ich dann auf die Ausrolltaste. Die aufgesetzte Bürste wird gelöst und kann aus der geformten Locke ausgerollt werden.

Sollte der Lockenstab zu heiß werden, schaltet er sich von alleine ab. Das ist bei mir aber noch nicht vorgekommen, da ich ja dazwischen immer mit der „Cool“-Stellung arbeite.

Wenn ich am Hinterkopf arbeite, ist es mir schon manchmal passiert, dass ich meine Haare versehentlich in dem Bürstenaufsatz verknote, weil ich dann nicht sehe, was ich mache und ich verliere dann gerne das Gefühl für rechts und links rum ;). Dann kann ich aber leicht den Lockenstab abschalten und mit der Ausrollautomatik hab ich das noch immer wieder hinbekommen.

Es ist auch mit einer Bürste möglich, verschiedene Stylings zu erreichen. Meine Freundin meinte nämlich zu Anfang, dass das von der Bürstengröße abhängig sei.

Wenn ich kleine Locken haben möchte, teile ich mein Haar in dünne Strähnen ab und rolle sie Strähne für Strähne ein.

Möchte ich große Locken haben, packe ich soviel Haare auf den Lockenstab wie möglich.

In beiden Fällen lasse ich nach dem Ausrollen die Locken so wie sie nach dem Ausrollen fallen, erst mal eine Weile abkühlen. Lieber ein wenig zu lange als zu kurz. So habe ich festgestellt, erhalte ich ein Ergebnis, das länger andauert.

Meistens ziehe ich mich in dieser „Abkühlphase“ einfach an, da habe ich dann auch keine Zeit verloren.

Danach fahre ich einfach nur noch mit den Fingern durch meine Haare und bringe sie mit Kneten in die gewünschte Form. Ein wenig Haarspray drauf und fertig.

Nach dem Gebrauch wische ich den Lockenstab mit einem feuchten Tuch ab, um evtl. Spuren von meinen Stylingsprays abzuwischen. Den Bürstenaufsatz befreie ich gleich nach dem Abkühlen von Haaren und halte ihn unter das laufende Wasser (natürlich nicht im Netzbetrieb – ich nehme dazu den Aufsatz ab).

Das hat bislang ausgereicht.


Mein persönliches Fazit

Der Lockenstab ist für diesen Preis wirklich außerordentlich gut. Sollte mein jetziges Gerät einmal den Geist aufgeben, werde ich mit Sicherheit wieder genau das gleiche Modell kaufen.